Vom Comic zur Bildgeschichte

Müllerhaus Lenzburg
7. bis 30. März 2008
Künstlerischer Leiter
Auftraggeberin: Kulturkommission Lenzburg

   

1989, 1990, 1992, 1994 und 1996 organisierte die Kulturkommission fünf kleine, feine Comic & Cartoon – Festivals in der Lenzburger Altstadt. Die Ausstellung vom März 2008 knüpft an diese Festivals an.

Prof. Dietrich Grünewald hat als erster Vorsitzender der Gesellschaft für Comicforschung den Begriff „Prinzip Bildgeschichte“ geprägt. Er hält am 7. März die Vernissage-Rede. Sie ist in den Lenzburger Neujahrsblättern 2009 abgedruckt.

 

Distelis Helden heute

Kunstmuseum Olten (April bis August 2003)
Gastkuratorium mit Guido Nussbaum, Basel

   
Vor 350 Jahren nimmt die Stadt Olten Partei für die aufständischen Bauern. Zur Strafe wird ihr das Stadtrecht aberkannt. Im 19. Jahrhundert gibt der Oltner Künstler Martin Disteli der Widerstandsbewegung ein positives Gesicht. Distelis Zeichnungen gegenüber gestellt ist die im Jahr 2000 erschienene Bildgeschichte "der dritte Tell" von Melk Thalmann und Markus Kirchhofer. Wesentlich inspiriert von Disteli, erzählt "der dritte Tell" in einer heutigen Bildsprache vom Schweizer Bauernkrieg 1653.

 

Zeitreisen - Schweizer Geschichte im Comic

Historisches Museum Luzern (März bis August 2001). Zusammenarbeit mit Hochschule für Gestaltung und Kunst (Dozent Roland Fischbacher, Graphic Design) und Comix-Festival "Fumetto", Luzern
   
Es gibt über 50 Comics zur Schweizer Geschichte. Aus historischen Quellen, Mythen, Legenden und eigener Fantasie schöpfen Autorinnen und Autoren Bilder und Worte. Sie vergegenwärtigen damit vergangene Epochen und bevölkern sie mit Menschen, sei es mit dem Anspruch auf Authentizität oder als parodistisches Spiel mit Anachronismen.